Elektronische Briefe mit "Einschreibezettel".

Wien. Nicht alles, was mit E-Government zu tun hat, macht auf den ersten Blick gleich einen unkomplizierten Eindruck. Zum großen Gebiet gehören nämlich nicht nur möglichst bürgernah und barrierefrei gestaltete Seiten von Behörden, sondern so triviale Dinge wie die "eingeschriebene" Zustellung eines E-Mails. Was in der wirklichen Welt per Gegenschein relativ unkompliziert über die Bühne geht, erfordert in der Online-Welt ein paar Schritte mehr. Dafür sorgen, dass diese Schritte nicht zu Stolpersteinen werden, möchte der Softwarehersteller hpc Dual mit "Brief.Butler". Er ermöglicht eine nachvollziehbare Zustellung von elektronischen Schriftstücken an den jeweiligen Empfänger.

 

Intelligente Zustellung

"Behörden, Institutionen und Großunternehmen kostet der postalische Versand von Briefen, Einschreiben und vertraulichen Dokumenten jedes Jahr enorme Summen", sagt hpc Dual-Geschäftsführer Josef Schneider und treibende Kraft hinter dem "Brief.Butler".

 

Mit dem, dualen Zustellsystem von hpc Dual, das Sendungen, wenn möglich, elektronisch zustellt, lassen sich diese Kosten auf einen Bruchteil reduzieren. Das Wie: Die duale Zustellung erfolgt durch die "Send Station" Dieses System erkennt, ob eine elektronische Zustellung durchführbar ist oder ein Dokument auf herkömmlichem Weg per Post zugestellt werden muss. Automatisch wird der günstigere und schnellere Versandweg gewählt. Sicherheit wird dabei durch elektronische Signaturlösungen gewährleistet.

 

Der von hpc Dual entwickelte "Brief.Butler"ist folglich ein Abhol-Client, der die Zustellstücke abholt und in das Postfach des Empfängers am Exchange Server übermittelt. Via Outlook Client erhält der User das Zustellstück in die Inbox seines Postfachs. Für jeden Benutzer wird sein Abholzertifikat mit dem Passwort und der E-Mail-Adresse konfiguriert, an welche die Dokumente weitergeleitet werden sollen. In der Basiskonfiguration wird der Mail Server, über den die Zustellstücke weitergeleitet werden, und der Poll Intervall (das ist der Intervall, in dem neu eingegangene Zustellstücke abgeholt werden sollen) eingestellt. Durch die automatisierte Abholung werden die Versandstücke rechtsgültig übernommen. Aufgrund detaillierter Log-Mechanismen und Ablage der Maildateien am Server ist der gesamte Abhol- und Weiterleitungsprozess lückenlos dokumentiert. Da österreichische Gemeinden im IT-Bereich zunehmend auf Microsoft-Lösungen setzen, ist die Anbindung über den Exchange-Server ebenfalls eine attraktive Aussicht.